Im Test: der Ford Focus Ecoboost

Ford Focus Ecoboost, Quelle: Ford in Europe_Flickr

Im Frühjahr brachte Ford die dritte Generation des Ford Focus auf den Markt. Diese trägt den klangvollen Namen Ford Focus 1.6 Ecoboost. Vor allem viele neue Assistenten und ein neuer Turbo-Benziner verändern den Focus, wie wir ihn bis dato kannten. Er soll den Spagat zwischen Dynamik und Sparsamkeit schaffen. Im Test ist dabei der ökologische Gedanke nicht als Hauptmerkmal herauszufiltern gewesen.

Die Optik des Focus ist extrem progressiv, beinahe untypisch für einen Ford. An der Front findet man einen Lufteinlass, welcher dem Wagen eine sportliche Note verleiht. Dafür sind die Spaltmaße am Heck extrem breit geraten, etwas weniger hätte auch völlig gereicht. Die Rundumsicht leidet leider unter sehr spitzwinklig zulaufenden Scheiben. Mehr Sicht wäre zu wünschen gewesen.

Der Innenraum wirkt futuristisch und vor allem kantig. Viele Knöpfe und Applikationen verwirren den Fahrer zunächst. Dass das Lenkrad mit Schaltern und Bedienelementen gespickt ist, mag auf den ersten Metern ungewohnt scheinen. Hat man sich jedoch erst einmal an die Bedienung gewöhnt, so fällt diese prinzipiell sehr leicht, denn sie ist intuitiv ausgerichtet.

Leider lässt die Qualität des verwendeten Materials etwas zu wünschen übrig – sowohl optisch als auch haptisch könnte sie besser sein.

Mit den straff gepolsterten Sitzen kann der Ecoboost jedoch punkten: sie passen sich gut an den Körper an und bieten extrem sicheren Seitenhalt – auch bei flotter Kurvenfahrt.

Viele Ablagemöglichkeiten machen den neuen Focus zu einem absoluten Alltagsmobil. Dass man die Rückenlehne im Fond schnell teilen kann, lässt das Ladevolumen erheblich wachsen: von 227 auf 1148 Liter Stauraum kann man den Kofferraum tunen. Größenverhältnisse, die sich sehen lassen können.

Den Vierzylinder-Benziner gibt es in zwei Leistungsstufen. Am besten lässt man diesen Motor untertourig laufen, wenn man den Wagen im optimalen Bereich fahren will.

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